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Cat x

Cat - Die Ewigkeit ist nicht für immer

 

Wenn man weiß, dass man vollkommen normal ist, braucht man keine Veränderung, man muss nur denken man wäre besonders, damit man etwas besonderes wird.

Giniett Fanner

 

 

 

Wir saßen am Frühstückstisch und stritten mal wieder.

„Ich habe eine 1 geschrieben!“, prahlte mein Bruder.

„In welchem Fach? >Wer ist der blödste<?“, fragte ich.

„Nö, Mathe.“

„Ach, wie schön. Mathe ist doch immer wieder interessant“, sagte ich ironisch.

„Mathe ist babyeinfach“, meinte meine große Schwester Helen und goß sich noch einen zweiten Morgenkaffee ein.

„Du hast ja auch schon Abitur und musst nicht mehr rechnen“, sagte ich neidisch. „Ich habe Potenzfunktionen.“

„Hä?“, fragte mein Bruder.

„Das verstehst du nicht, dafür bist du noch zu klein!“, sagten wir unisono.

Er ging in die sechste, während wir viel älter waren. Manchmal konnte er mir echt leidtun, aber in letzter Zeit war ich die einzige, die ihn nervte, weil Helen schon ausgezogen war und nur noch in den Semesterferien kam. Wenn sie da war, hatten wir meistens Schule. Sie fuhr uns dann hin, weil sie sonst nichts zu tun hatte und uns immer bemitleidete das der Schulbus so früh fuhr.

Unsere Eltern erlaubten viel, nur leider meistens nicht das, was wir wollten.

Vor ein paar Jahren wollte ich ein Pferd kaufen, weil der Besitzer es loswerden wollte, aber sie hatten es nicht erlaubt. Inzwischen konnte ich ihren Standpunkt jedoch ziemlich gut nachvollziehen.

Weil wir inzwischen älter waren, standen unsere Eltern nur früh auf wenn sie zur Arbeit mussten.

Als meine Mutter verschlafen herunterkam, fragte ich verwundert: „Schläfst du nicht?“

„Nein, bei dem Lärm kann man nicht schlafen“, entgegnete sie.

„Lärm?“, beschwerte sich mein Bruder. „Wir sind doch nicht laut!“

Helen und ich warfen ihm einen Blick à la >neeeein, du bist nicht laut!< zu.
Sie wollte wieder nach oben gehen, da schien ihr etwas einzufallen und sie drehte sich um.

„Komm bitte nach der Schule in mein Büro Cathy“, bat sie mich und ging endgültig hinauf.

Was sollte das jetzt wieder? Normalerweise quatschte sie uns beim Mittagessen voll und bisher hatte sie nur Helen in ihr Büro gebeten, weil diese eine Anfrage von eine Uni bekommen hatte.

Cat (eine Version)

Mum, das ist alles ein großer Alptraum, oder? Bitte, lass es einen sein! Ich wäre entsetzt wenn es nicht so wäre! Bitte Mum, das darf echt nicht wahr sein! Ich will träumen! Ich muss träumen! Das kann nicht alles wirklich passiert sein! BITTE! Mach, das es aufhört!!! Ich will, das es aufhört! Ich mache alles, nur damit es aufhört! Das kann nicht wahr sein! Das darf nicht wahr sein! Es kann nicht wirklich passiert sein! Das geht einfach nicht! Alle, aber nicht ER. Er war der beste... NEIN, er ist der beste! Bitte, weck mich auf, und mach, das es nicht wahr ist. Wenn ich die Augen öffne, ist es nicht passiert! Ich flehe dich an, Ich bete dich an! Ich tue alles, NUR DAMIT, DAS NICHT PASSIERT IST!

 

Schweiß überströmt wachte ich auf. Es war nicht gut, dass ich das geträumt hatte. Es war GAR NICHT GUT! Schnell rannte ich hinunter zu Thruma und umarmte sie. Es war nicht wahr. Ich hatte noch einmal Glück gehabt. Doch es konnte jederzeit wieder passieren. Und dann würde es wahr werden, das war mir schmerzlich bewusst. Ich musste zu ihm. Schnell rannte ich wieder ins Haus. Ich riss die Schlafzimmertür meiner Eltern auf. Und konnte ihn nicht finden. Schnell weckte ich meine Mum und schrie: „Wo ist Dad?“ Mum antwortete zuerst nicht, also schrie ich es noch lauter. Endlich murmelte sie etwas: „Er ist in Deutschland, mit Hrimmnir und Skilfaxi. Mit dem Auto.“ Ich dachte nur „OH NEIN!“ Es war warscheinlich schon passiert. Und ausgerechnet mit unseren besten Fünfgang Hengsten! Okay, Pferde waren jetzt nicht so wichtig. Wichtiger war Dad! Er konnte schon irgendwo mit zertrümmertem Schädel in einem Blechkasten hocken, Oder von was man sonst so bei einem Autounfall sterben konnte... Diese Aussicht war beängstigent, ich hoffte zu diesem Zeitpunkt aber noch, Er wäre sicher irgendwo in Deutschland bei einer Gastfamilie. Allerdings hatte ich nicht viel Hoffnung, was das anbetraf. Schon oft hatte ich es erlebt, das es schon in derselben Nacht wahrgeworden war. Es waren allerdings nicht immer schlechte Sachen gewesen. Z. B. Hatte ich gewusst, wann Thruma geboren werden sollte, und das war wirklich gut gewesen. Ich hatte Thruma mit der Flasche großgezogen, weil sie von ihrer Mutter abgestoßen wurde. Deshalb war sie nun mein Pferd. Es war gut, ein wirklich eigenes Pferd zu haben, dem man noch alles beibringen konnte. Eden, mein Tiefschwarzes, dickes und wuscheliges Shetlandpony gehörte zwar auch mir, aber Ich konnte kaum noch etwas mit ihm machen. Er war einfach zu klein. Thruma jedoch konnte ich das tölten beibringen. Sie hatte viel Tölt, es würde später ein Genuss sein, sie zu reiten. Ich sollte sie alleine einreiten. Ich hatte schon viele Pferde eingeritten, die alle unsere gewesen waren. Das war ein gutes Gefühl, Pferde einzureiten.

Unseren Zuchthengst (Und mein Turnierpferd) hatte ich auch eingeritten, er war jetzt 7 Jahre alt und ging 1a. Auf Turnieren hatte er schon oft gewonnen, mit einer 9.0 in allen Bereichen. Er war das absolute Spitzenpferd.

„Wenn du älter bist, Darfst du ihn auf der WM reiten!“ , hatte mein Vater immer gesagt. Warscheinlich werde ich ihn nie wieder sehen!!! Dachte ich traurig. Aber zurück zu Mum. Sie wunderte sich bestimmt schon, warum ich plötzlich herein gekommen war, und jetzt endlos nachdachte. Ihr hatte ich nicht erzählt, das ich die Zukunft vorausträumen konnte. Es wusste nur Dad (Und Thruma und Eden!). Ihm hatte ich immer alles anvertrauen können. Das hatte ich auch oft getan. Ich kam mit jedem Problem zu ihm. Ich hatte mit niemandem einen besseren Draht, als mit ihm. Wir lachten zusammen, wir lästerten, wir besprachen Fachprobleme zum Thema Islandpferd, und ich hatte mit meiner ersten Sechs zu ihm kommen können. Klar, ich konnte auch mit Mum reden, aber nicht so gut, wie mit Dad. Und nun war er vielleicht für immer weg? Unvorstellbar. Ich hielt es ja so schon nie aus, wenn er an einem Wochenende verreiste.

„Sorry, ich glaub ich hab schlecht geträumt.“, murmelte ich in Richtung Mum. Ich schloss leise die Tür hinter mir und rannte in mein Zimmer und schmiss mich aufs Bett. Ich weinte, aber lautlos wie eine Katze, Mum sollte mich nicht hören.

Weys (Ich lebe in einer anderen Welt)

Weys, das sind Innedra, Hennadra und Kallendra (Kallendra ist garantiert beleidigt, weil ich sie als letzte genannt habe!).

Weys sind Fabelwesen, die nur von ihren Gedanken gelenkt werden. Sie leben in den Wolken und ihre Erzfeinde sind die Vampire, mit denen sie sich aber verbünden müssen, damit die Menschen nichts von ihrer Existenz erfahren. Niemand weiß genaues über Weys, denn ihre Existenz ist noch nicht lange genug bewiesen. Es gibt einige wenige kryptische Gedichte über sie, oder Texte. Nach unserem Wissen sind diese Quellen noch nicht im Internet veröffentlicht.

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